Reiseinformationen Syrien

13.05.12

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Türkei

Sprache

Türkisch. Fremdsprachen sprechen abseits der Touristengebiete nur wenige Leute.

Dokumente

Für die Einreise bis zu 3 Monaten genügt für deutsche Staatsangehörige der Reisepass. Bürger einiger EU Staaten benötigen ein Visum, das meist an der Grenze erhältlich ist.

Nationaler Führerschein und Fahrzeugschein sind ausreichend, eine grüne Versicherungskarte, auf der das Kürzel „TR“ nicht durchgestrichen sein darf, ist bei der Einreise vorzulegen.
Ebenso wird eine Vollmacht des Fahrzeughalters verlangt, wenn dieser das Fahrzeug nicht begleitet; die vom ADAC bestätigte Vollmacht wird anerkannt.

Kraftfahrzeuge werden bei der Einreise im Reisepass vermerkt. Der Vermerk gibt unter anderem an, bis wann das Fahrzeug wieder auszuführen ist und verhindert ein Zurücklassen des Fahrzeugs in der Türkei. Der Wohnwagen erhielt eine eigene Registriernummer.

Am Grenzübergang Yayladagi (Hatay) wurde eine Gebühr von 5 TL pro Fahrzeug erhoben.

Kraftstoffe

Die Versorgung mit Diesel, Benzin und Autogas ist flächendeckend.

Die Preise sind hoch (Super € 1,85; Autogas € 1,00). Die Tankstellen akzeptieren häufig auch Kreditkarten. Auch wenn meist ein Dutzend Kartenlesegeräte bereitsteht, funktioniert die Zahlung manchmal nicht.

Straßen

Für die Autobahnen wird eine entfernungsabhängige Maut erhoben.

Die Bosporusbrücken sind nur in Richtung Asien gebührenpflichtig.
Die Maut für die Bosporusbrücken sowie für die O-31 bei Izmir ist mit einer Aufladekarte (KGS) zu bezahlen. Auf den anderen Strecken ist die Nutzung der Karte optional (KGS-Spur nutzen). An der Bosporusbrücke (rechte Spur) sowie der Mautstelle in Izmir (Büro vor der Schrankenanlage) ist die Karte direkt bei der Autobahngesellschaft erhältlich. Dabei sind je nach Fahrzeugkategorie mindestens 50 (PKW) oder 100 TL (Gespann) aufzuladen. Dies ist für eine Türkeirundfahrt viel zu viel,  Erstattung des übriggebliebenen Betrages erfolgte nicht, es wurden jedoch Umstehende gefragt, ob sie Interesse an meiner Karte hätten.

Die Karte ist ebenfalls bei Banken, z.B. Ziraatbank und Isbank, erhältlich. Dort können auch geringere Summen aufgeladen werden, ob eine Rückzahlungsmöglichkeit besteht, sollte mit der Bank geklärt werden.

Eine Alternative zur Bosporusbrücke ist die Fähre Canakkale-Eceabat. Sie fährt den ganzen Tag lang etwa stündlich ab, die Überfahrt dauert etwa 30 Minuten. Tickets gibt es direkt am Hafen, in beiden Städten liegt dieser direkt im Zentrum. PKW ca. 10€, Gespann 20€. Nur Barzahlung in TL.

Fast alle Hauptverbindungsstraßen sind zweispurig ausgebaut. Der Zustand der Hauptstrecken ist meist gut.
Leider werden im türkischen Straßenbau meist noch Teer und Split verwendet. Mit Steinschlagschäden ist zu rechnen.
 

Syrien

Dokumente

Für die Einreise sind Reisepass und Visum vorgeschrieben. Das Visum sollte bereits vor der Reise bei der syrischen Botschaft im Heimatland beantragt werden. In Einzelfällen werden auch Visa an den Grenzübergängen ausgestellt, worauf man sich nicht verlassen sollte. Weitere Informationen erhält man auf der Homepage der syrischen Botschaft: http://www.syrianembassy.de/SyrianSite/Deutsch.html

Für das Auto sind die nationale Zulassung und ein Carnet de Passages erforderlich.

Reist man ohne Carnet, wird an der Grenze ein gebührenpflichtiges, 14 Tage gültiges Einfuhrdokument („Triptyk“) ausgestellt.

Die grüne Versicherungskarte ist in Syrien nicht gültig, an der Grenze ist eine einheimische Police zu erwerben.

Fahrer von Dieselkraftfahrzeugen müssen eine Dieselsteuer von 100 US$ für jede Aufenthaltswoche bezahlen.

Insgesamt kostete der Grenzübertritt 145 US$ (Benzin-PKW mit  Anhänger; Triptyk und Versicherung). Die Bezahlung erfolgte in syrischen Pfund.  Auf dem Abfertigungsgelände besteht Wechselmöglichkeit.

Kraftstoffe

Tankstellen, die Benzin und Diesel anbieten, gibt es in jedem größeren Ort. Die Preise sind überall gleich. Oktanangaben auf den Zapfsäulen gibt es nicht, ebenso wenig Angaben zum Bleigehalt. Das Auto lief mit dem syrischen Benzin jedoch sehr gut.

Übernachten

Offizielle Campingplätze gibt es nur wenige, freies Übernachten ist jedoch kein Problem. Insbesondere die Parkplätze der Sehenswürdigkeiten eignen sich oft gut zum Übernachten. Mit Polizeikontrollen und Besuch durch neugierige Einheimische ist zu rechnen.

Straßenverkehr

Die meisten Straßen sind in passablem Zustand, der Fahrstil der Syrer ist etwas gewöhnungsbedürftig

Orientierung

Die meisten Wegweiser sind zweisprachig arabisch/englisch. In den Städten sucht man meist vergeblich nach Straßenschildern.

Da auch vorhandene Beschilderungen manchmal lückenhaft waren, leistete das GPS gute Dienste. Es war mit einer Karte aus dem OpenStreetmapProject bestückt.

Vorsicht: GPS Geräte sind in Syrien verboten. Es wird bei Kontrollen nicht gezielt danach gefragt oder gesucht, doch sollte man es vielleicht lieber diskret verwenden.

Geld

Währung ist das syrische Pfund.

Geldautomaten gibt es in den Großstädten, in Luxushotels funktionieren sie sogar.

An den Grenzübergängen kann man das Geld für die Abfertigung an einem Bankschalter tauschen. Euro und US-$ werden gleichermaßen genommen.

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Stand: 13.05.12