Türkei
Sprache
Türkisch. Fremdsprachen sprechen abseits der Touristengebiete nur wenige
Leute.
Dokumente
Für
die Einreise bis zu 3 Monaten genügt für deutsche Staatsangehörige der
Reisepass. Bürger einiger EU Staaten benötigen ein Visum, das meist an
der Grenze erhältlich ist.
Nationaler Führerschein und Fahrzeugschein sind ausreichend, eine grüne
Versicherungskarte, auf der das Kürzel „TR“ nicht durchgestrichen sein
darf, ist bei der Einreise vorzulegen.
Ebenso wird eine Vollmacht des Fahrzeughalters verlangt, wenn dieser das
Fahrzeug nicht begleitet; die vom ADAC bestätigte Vollmacht wird
anerkannt.
Kraftfahrzeuge werden bei der Einreise im Reisepass vermerkt. Der
Vermerk gibt unter anderem an, bis wann das Fahrzeug wieder auszuführen
ist und verhindert ein Zurücklassen des Fahrzeugs in der Türkei. Der
Wohnwagen erhielt eine eigene Registriernummer.
Am
Grenzübergang Yayladagi (Hatay) wurde eine Gebühr von 5 TL pro Fahrzeug
erhoben.
Kraftstoffe
Die
Versorgung mit Diesel, Benzin und Autogas ist flächendeckend.
Die
Preise sind hoch (Super € 1,85; Autogas € 1,00). Die Tankstellen
akzeptieren häufig auch Kreditkarten. Auch wenn meist ein Dutzend
Kartenlesegeräte bereitsteht, funktioniert die Zahlung manchmal nicht.
Straßen
Für
die Autobahnen wird eine entfernungsabhängige Maut erhoben.
Die
Bosporusbrücken sind nur in Richtung Asien gebührenpflichtig.
Die Maut für die Bosporusbrücken sowie für die O-31 bei Izmir ist mit
einer Aufladekarte (KGS) zu bezahlen. Auf den anderen Strecken ist die
Nutzung der Karte optional (KGS-Spur nutzen). An der Bosporusbrücke
(rechte Spur) sowie der Mautstelle in Izmir (Büro vor der
Schrankenanlage) ist die Karte direkt bei der Autobahngesellschaft
erhältlich. Dabei sind je nach Fahrzeugkategorie mindestens 50 (PKW)
oder 100 TL (Gespann) aufzuladen. Dies ist für eine Türkeirundfahrt viel
zu viel, Erstattung des übriggebliebenen Betrages erfolgte nicht, es
wurden jedoch Umstehende gefragt, ob sie Interesse an meiner Karte
hätten.
Die
Karte ist ebenfalls bei Banken, z.B. Ziraatbank und Isbank, erhältlich.
Dort können auch geringere Summen aufgeladen werden, ob eine
Rückzahlungsmöglichkeit besteht, sollte mit der Bank geklärt werden.
Eine
Alternative zur Bosporusbrücke ist die Fähre Canakkale-Eceabat. Sie
fährt den ganzen Tag lang etwa stündlich ab, die Überfahrt dauert etwa
30 Minuten. Tickets gibt es direkt am Hafen, in beiden Städten liegt
dieser direkt im Zentrum. PKW ca. 10€, Gespann 20€. Nur Barzahlung in
TL.
Fast
alle Hauptverbindungsstraßen sind zweispurig ausgebaut. Der Zustand der
Hauptstrecken ist meist gut.
Leider werden im türkischen Straßenbau meist noch Teer und Split
verwendet. Mit Steinschlagschäden ist zu rechnen.
Syrien
Dokumente
Für
die Einreise sind Reisepass und Visum vorgeschrieben. Das Visum sollte
bereits vor der Reise bei der syrischen Botschaft im Heimatland
beantragt werden. In Einzelfällen werden auch Visa an den
Grenzübergängen ausgestellt, worauf man sich nicht verlassen sollte.
Weitere Informationen erhält man auf der Homepage der syrischen
Botschaft:
http://www.syrianembassy.de/SyrianSite/Deutsch.html
Für
das Auto sind die nationale Zulassung und ein Carnet de Passages
erforderlich.
Reist
man ohne Carnet, wird an der Grenze ein gebührenpflichtiges, 14 Tage
gültiges Einfuhrdokument („Triptyk“) ausgestellt.
Die
grüne Versicherungskarte ist in Syrien nicht gültig, an der Grenze ist
eine einheimische Police zu erwerben.
Fahrer von Dieselkraftfahrzeugen müssen eine Dieselsteuer von 100 US$
für jede Aufenthaltswoche bezahlen.
Insgesamt kostete der Grenzübertritt 145 US$ (Benzin-PKW mit Anhänger;
Triptyk und Versicherung). Die Bezahlung erfolgte in syrischen Pfund.
Auf dem Abfertigungsgelände besteht Wechselmöglichkeit.
Kraftstoffe
Tankstellen, die Benzin und Diesel anbieten, gibt es in jedem größeren
Ort. Die Preise sind überall gleich. Oktanangaben auf den Zapfsäulen
gibt es nicht, ebenso wenig Angaben zum Bleigehalt. Das Auto lief mit
dem syrischen Benzin jedoch sehr gut.
Übernachten
Offizielle Campingplätze gibt es nur wenige, freies Übernachten ist
jedoch kein Problem. Insbesondere die Parkplätze der Sehenswürdigkeiten
eignen sich oft gut zum Übernachten. Mit Polizeikontrollen und Besuch
durch neugierige Einheimische ist zu rechnen.
Straßenverkehr
Die
meisten Straßen sind in passablem Zustand, der Fahrstil der Syrer ist
etwas gewöhnungsbedürftig
Orientierung
Die
meisten Wegweiser sind zweisprachig arabisch/englisch. In den Städten
sucht man meist vergeblich nach Straßenschildern.
Da
auch vorhandene Beschilderungen manchmal lückenhaft waren, leistete das
GPS gute Dienste. Es war mit einer Karte aus dem OpenStreetmapProject
bestückt.
Vorsicht:
GPS Geräte sind in Syrien verboten. Es wird bei Kontrollen
nicht gezielt danach gefragt oder gesucht, doch sollte man es vielleicht
lieber diskret verwenden.
Geld
Währung ist das syrische Pfund.
Geldautomaten gibt es in den Großstädten, in Luxushotels funktionieren
sie sogar.
An
den Grenzübergängen kann man das Geld für die Abfertigung an einem
Bankschalter tauschen. Euro und US-$ werden gleichermaßen genommen.